VW kann mehr als Abgaswerte zu manipulieren

Wenn man aktuell an VW denkt, dann fällt einem als erstes der große Abgasskandal ein. Und in der Tat hat VW sich hiermit einen Bärendienst erlaubt, an welchem der Konzern sicher noch lange zu knabbern haben wird. Und zwar in Hinblick auf der Konzern Image und finanziell dürfte auf VW auch noch einiges zukommen. Denn gerade in den USA, das Land mit den Mondpreis-Schadensersatzsummen, sind hier wohl einige Klagen gegen den Konzern anhängig.

Frontal 21 nennt weitere Hersteller

Dabei ist Volkswagen wahrscheinlich noch nicht einmal der einzige Autohersteller, der mit entsprechender Software Abgaswerte seiner Fahrzeuge manipuliert. So erwähnt das ZDF Magazin „Frontal 21“, dass wohl eine ganze Reihe Hersteller Abgaswerte manipulieren. Frontal 21 nennt hier neun Hersteller, deren Autos in Labortests dank einer Abschaltautomatik sauber abschneiden, auf der Straße selbst gesundheitlich gefährliche Stickoxide weit über den Grenzwerten ausstießen.

Auffällig hierbei ist, dass die entsprechende verantworteliche Motosteuerung jeweils vom selben Zulieferer stammt. Allerdings sagt der Zulieferer auch, dass das Motorsteuergerät nicht allein für das Abgasverhalten verantwortlich ist, sondern hier Wechselwirkungen mit anderen Fahrzeugkomponenten zum tragen kommen können.

Und auch wenn sich nun Bewahrheiten sollte, dass auch andere Hersteller manipulieren; beim Thema Abgasskandal denke zuerst an VW. Dementsprechend dürfte dem Konzern wohl viel daran liegen, möglichst bald aus den Schlagzeilen zu kommen. Zumindest was den Skandal angeht.

Positive Schlagzeilen mit Luxusauto

So ist die Nachricht, dass VW bald ein Fahrzeug der Kategorie Luxuswagen auf den Markt bringen wolle, auch nicht verwunderlich. Denn das wäre für VW etwas neues und sicher auch eine Möglichkeit wieder positive Schlagzeilen zu produzieren. Denn beim Thema Luxusauto denkt man in der Regel wohl nicht unbedingt an Volkswagen.

Über dieses Fahrzeug selbst ist bislang reichlich wenig bekannt. Nur, dass es wohl um die 280PS haben soll, ab 50000€ in der Basisversion kosten soll (die Auspreisliste dürfte wie üblich lang sein) und dass es Anfang 2017 auf dem Genfer Autosalon vorgestellt werden soll.

Ob diesem Fahrzeug dann mehr Erfolg gegönnt ist, als dem VW Phaeton und ob VW es hiermit schafft wieder positive Schlagzeilen zu produzieren, das bleibt abzuwarten.

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